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rafinesse & tristesse

27. August 2014

Aus alten Olivenkanistern und antiken Dosen entstehen Möbel, Wohnaccessoires und Miniaturküchen mit nostalgischem Wert. Dosen sind als Verpackung zwar Massenware, doch ihre zweite Karriere bei rafinesse & tristesse setzt auf Individualität die höchstens Ähnlichkeiten erlaubt. Jedes Objekt ist somit ein Unikat inklusive kleiner Rempler und Kratzer die als charmante Details von früher erzählen.

rafinesse-tristesse2Für die einen ist eine leere Olivendose ein Abfallprodukt, für Karin Yilmaz-Egger und Petra Schultz war es 2006 die Inspiration und der Auslöser rafinesse & tristesse
zu gründen. Der Durchbruch kam 2008 mit dem Talents-Wettbewerb auf der Designmesse Ambiente in Frankfurt. Die Idee ihrer Produkte ist, so viele Materialien wie möglich zu recyceln, dafür aber alles sehr hochwertig zu verarbeiten. Mit Liebe zur Detailarbeit werten sie eigentliche Abfallprodukte wieder auf, es entstehen kunstvolle und praktische Objekte mit Rücksicht auf unsere Umwelt.

Alle Produkte von rafinesse & tristesse sind Handarbeit und entstehen in Deutschland und in der Schweiz. In der Produktion arbeiten sie eng mit sozialen Institutionen zusammen. In Berlin werden die Dosen in der Behindertenwerkstatt der Union Sozialer Einrichtungen (USE) bearbeitet. In Bern kooperieren sie mit dem Arbeitslosenprojekt Terra Vecchia und mit der Holz- und Textilwerkstatt Triva, einem Arbeitsprogramm für Drogenabhängige. Die Unikate von rafinesse & tristesse verkaufen sich inzwischen weltweit.

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